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Chemiebranche: 4,5 Prozent Lohnplus

Berlin. Die 550000 Beschäftigten der deutschen Chemieindustrie erhalten demnächst 4,5 Prozent mehr Geld. Dies sehe die Tarifeinigung zwischen der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (BCE) und dem Arbeitgeberverband BAVC vor, teilten die Tarifparteien am Donnerstag in Berlin mit. Der Tarifvertrag werde eine Laufzeit von 19 Monaten haben. Für den ersten Monat werde die Erhöhung jedoch nicht gezahlt. In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Bezirk Nordrhein gelte die Vereinbarung ab dem 1. Juli. In Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, West-Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, träten die Regelungen ab August in Kraft. Das Saarland und der Bezirk Ost folgten im September. Vereinbart worden sei auch, daß Betriebe flexible Wochenarbeitszeiten zwischen 35 und 40 Stunden mit einzelnen Mitarbeitern oder ganzen Belegschaften vereinbaren könnten. Die reguläre Wochenarbeitszeit betrage aber weiterhin 37,5 Stunden, betonte die IG BCE.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2012, Seite 1, Inland

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