15.05.2012
Wahlverwandtschaft
Wirtschaft als das Leben selbst
Von Helmut Höge
In der Autobiographie des Neurologen Oliver Sacks, »Onkel Wolfram« (2002), geht es vor allem um Chemie, aber hin und wieder ist von seinem jüdisch-intellektuellen Elternhaus in London die Rede. Fast täglich kamen hier mehr als ein Dutzend Verwandte zusammen (die Sippe umfaßte mehr als 100 Personen), dazu zwei bis drei »Fremde«. In meinem Elternhaus war das Verhältnis umgekehrt: Vater und Mutter hatten sich als Künstler von aller proletarisch-handwerklich-religiösen ...
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