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25.04.2012

Dumm bis zum Stupor

Fließende Grenzen zu Kitsch und Schweinerei: »Haus der Sünde«

Von Peer Schmitt
Du hast keinen Smaragd mitgebracht, oder?« »Vielleicht das nächste Mal.« »Ja, vielleicht das nächste Mal.« Später gibt’s vielleicht wirklich eine Großaufnahme eines Smaragds in einem eleganten Etui in Bertrand Bonellos Film »Haus der Sünde« (der Originaltitel ist nicht so bieder: »L’Apollonide, souvenirs de la maison close«) über das Bordelleben am Vorabend von 1900. Letzte Tage der »Belle Époque«, letzte Tage der Menschheit usw. Der Nom de guerre der P...

Artikel-Länge: 4974 Zeichen

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