21.04.2012
Irre Wege des Herrn
US-Finanzkonzern JP Morgan Chase geht auf Distanz zur Vatikan-Bank. Grund ist offenbar deren anhaltende kriminelle Energie
Von Rainer Rupp
Bei JP Morgan Chase sitzen keine kapitalistischen Weicheier. Dennoch hat die Zentrale des auf Zockerprodukte (Derivate) spezialisierten Finanzkonzerns Ende März ihre Filiale in Italien angewiesen, umgehend die Konten der Vatikan-Bank zu schließen. Als Grund für diesen unfreundlichen Akt gegenüber der »Bank Gottes« gab das US-Geldhaus zunehmende Bedenken »über die mangelnde Transparenz« des Finanzinstituts des Heiligen Stuhls an. Was im Klartext Geldwäsche heißt. La...
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