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19.04.2012

Sanofi wittert Sabotage

Pharmahersteller setzt Verdachtskündigung durch: Angestellter soll vorsätzlich Medikamente ­verunreinigt haben. Offenbar verbreitet Widerstand gegen Fließbandarbeit

Von Elmar Wigand
Eine »Verdachtskündigung« wurde am Montag vorm Arbeitsgericht Köln verhandelt. Diesmal ging es nicht um Bagatellen, wie privat eingelöste Pfandbons, verzehrte Maultaschen oder Käsebrötchen. Denkt man den Plot zu Ende, der hier vom Pharmahersteller Nattermann (Sanofi-Aventis) und dem Unternehmerverband »Chemie Rheinland« präsentiert wurde, hätte es sich um fahrlässige Körperverletzung oder gar Tötung von Säuglingen durch Sabotage an Medikamenten handeln können. Was ...

Artikel-Länge: 4709 Zeichen

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