04.08.2000
»Rückbau Ost«
Hohe Arbeitslosenquote treibt Schwedter aus der Stadt. Bagger zerlegen leere DDR-Wohnblöcke
Schwedt schrumpft und wächst gleichzeitig. Die einstige DDR- Industriestadt am Oderufer hat heute 39 000 Einwohner; 1989 waren es noch 52 000. Gleichzeitig ist die bebaute Fläche der Stadt größer geworden. Denn immer weniger Bewohner hält es in den Plattenbauten, die das Stadtbild Schwedts seit den 60er Jahren prägen. Viele ziehen fort aus der am Rande Deutschlands und der EU gelegenen Region - im Landkreis Uckermark liegt die Arbeitslosenquote bei 24,6 Prozent. Wer...
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