05.04.2012
Jubiläumspalaver
Es gibt keinen grünen Kapitalismus, auch wenn ein UN-Umwelt-Bericht zum bevorstehenden »Rio+20«-Gipfel das Gegenteil behauptet
Von Burkhard Ilschner
Weltweit seien Trinkwasserreserven mittlerweile »eine sprudelnde Quelle für Konzerngewinne«, stellte die Attac-Aktivistin Laura Valentukeviciute kürzlich in dieser Zeitung fest (jW vom 14. März). In einem neuen Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) werden nun auch die Ozeane und ihre Küsten zum »Füllhorn für Güter und Dienstleistungen« erklärt, nein: herabgewürdigt. Das UNEP-Sekretariat hat den Bericht zum bevorstehenden »Rio+20«-Gipfel erstellt,...
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