29.07.2000
Den Bundesanwalt läßt die Bombe kalt
BAW will in Düsseldorf noch keinen politischen Hintergrund sehen. jW-Bericht
Einen Tag nach dem blutigen Bombenanschlag von Düsseldorf schlossen die Ermittler einen rechtsradikalen Hintergrund der Tat nicht mehr aus. Der ermittelnde Staatsanwalt Johannes Mocken berichtete am Freitag in Düsseldorf, alle neun Opfer - sechs Frauen und drei Männer - stammten aus der ehemaligen Sowjetunion. Sechs von ihnen seien jüdischen Glaubens. Jedoch sei noch nicht mit Sicherheit zu sagen, ob die Gruppe, die täglich auf dem Heimweg von einem Sprachkurs zur ...
Artikel-Länge: 2769 Zeichen


