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22.03.2012

Kritik an Gesinnungsdatei

Geplante Sammlung von Neonazidaten: Sachverständige bemängeln unscharfe Definitionen und warnen vor weiterer Aufweichung der Trennung von Polizeien und Geheimdiensten

Von Ulla Jelpke
Die von der Bundesregierung vorgesehene Errichtung einer gemeinsamen Datei »zur Bekämpfung des gewaltbezogenen Rechtsextremismus« ist bei einer Expertenanhörung am Montag im Innenausschuß des Deutschen Bundestages auf Kritik von Sachverständigen gestoßen. Verfassungsrechtliche Mängel wurden ebenso wie der fragliche Nutzen einer solchen Sammlung angesprochen. Die Datei soll die Erkenntnisse von 38 Sicherheitsbehörden, darunter Geheimdienste und Kriminalämter, zusamm...

Artikel-Länge: 3826 Zeichen

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