24.07.2000
Wer profitiert von Kriegsdiamanten?
jW fragte Anne Jung, Koordinatorin der Kampagne »Fatal Transactions« in der BRD und Sprecherin von medico international
F: Während vergangene Woche in Belgien Vertreter der internationalen Diamantenindustrie tagten, forderten Sie im Namen mehrerer Menschenrechtsorganisationen einen sofortigen Stopp des Handels mit Diamanten aus Kriegsgebieten. Inwieweit sind Großkonzerne wie z. B. der südafrikanische De-Beers-Konzern in solche Geschäfte verwickelt?De Beers ist dabei als Quasi-Monopolist natürlich federführend. Der Konzern kontrolliert zirka 65 Prozent des Welthandels mit Diamanten. D...
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