07.03.2012
Katastrophe mit Ansage
Einst hochmodern, dann vernachlässigt und privatisiert: Zugunglück vom 22. Februar wirft Schlaglicht auf Zustand der argentinischen Eisenbahn
Von Fernando Krakowiak, Buenos Aires
Am 22. Februar raste ein Vorortzug in den Bahnhof Once im Zentrum von Buenos Aires. Der vollbesetzte Zug der Linie »Sarmiento« kollidierte ungebremst mit einem Prellbock. Es war eine der schwersten Tragödien in der Geschichte der argentinischen Eisenbahn. 51 Menschen starben, mehr als 700 wurden verletzt. Der öffentliche Aufschrei danach war enorm. Besonders die Regierung steht in der Kritik. Ihr werden mangelnde Kontrollen und zu geringe Investition in Schienennetz...
Artikel-Länge: 5842 Zeichen


