22.07.2000
NPD verklagt Stadt Leipzig
Schadenersatz für Demo-Verbot gefordert
Von Frank Johannsen
Die NPD hat die Stadt Leipzig auf 72 000 Mark Schadenersatz verklagt, weil sie am 1. Mai 1997 nicht vorm Leipziger Völkerschlachtdenkmal aufmarschieren durfte. Die von den Rechtsextremen seinerzeit geplante bundesweite Kundgebung war von der Stadt in letzter Minute untersagt worden. Für ihre damals getätigten Aufwendungen fordert die NPD nun Ersatz. Die Stadtverwaltung hatte seinerzeit alle juristischen Mittel ausgeschöpft, um die Demonstration zu verhindern. Ein er...
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