15.02.2012
Haushaltssperre bedroht soziale Zentren
Thüringen: 20prozentige Mittelkürzung gefährdet »pro familia«-Beratungsstellen und AWO-Einrichtungen
Von Susan Bonath
Sie sind Anlaufstelle für Schuldner, Schwangere, in Not geratene Frauen, Jugendliche und Familien: Thüringens soziale Zentren, die sich aus Landesmitteln finanzieren, bangen ums Überleben. Der Grund: Durch eine von Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) verhängte teilweise Haushaltssperre zur Bildung einer Bewirtschaftungsreserve liegen 20 Prozent der Mittel auf Eis. Aktuell sind deshalb Zuweisungen, auch vertraglich gebundene Pflichtleistungen, ausgeblieben.
Inzwischen...
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