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08.02.2012

Gefundenes Fressen

Geschichte: Vor 30 Jahren: Der Skandal um die gewerkschaftseigene Wohnungsbaugesellschaft Neue Heimat liefert den Fürsprechern des Ausverkaufs öffentlichen Eigentums Argumente für ihre Strategie umfassender »Entstaatlichung«

Von Jörg Roesler
Am 8. Februar 1982 berichtete der Spiegel, daß ein Teil der Vorstandsmitglieder einer der größten Wohnungsbaugesellschaften der Bundesrepublik sich persönlich an den Mietern bereichert habe. Gemeint war die Neue Heimat, die Wohnanlagen in der gesamten Bundesrepublik, vor allem im norddeutschen Raum, besaß. Hauptsitz des Unternehmens war Hamburg, Eigner der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Als sich die Spiegel-Nachricht bestätigte, war die Betroffenheit groß. Der Au...

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