04.02.2012
Kalter Krieg bevorzugt
Leiter der »Münchner Sicherheitskonferenz« setzt auf nukleare Abschreckung. 5000 Gegendemonstranten erwartet
Von Claudia Wangerin
In der bayerischen Landeshauptstadt hat am Freitag die dreitägige »Münchner Sicherheitskonferenz« begonnen. Ihr Leiter Wolfgang Ischinger setzt im Atomkonflikt mit dem Iran auf Abschreckung, sollte die bisherige Sanktionspolitik von EU und USA nicht fruchten: »Für den Fall des Scheiterns, denke ich, ist das Modell des Umgangs zwischen West und Ost im Kalten Krieg ein durchaus denkbarer Vergleich«, sagte Ischinger am Freitag dem Deutschlandfunk. »Damals hat der Weste...
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