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13.07.2000

Gefahr durch Antibaby-Pille

Hormone im Wasser lassen Fische verweiblichen

Von Jürgen Oeder, AFP
Vorkommen im Trinkwasser befürchtet Ludwig Karbe vom Institut für Fischereiwissenschaften an der Uni Hamburg spricht von einem »politisch heiklen Thema«. Gemeint ist ein Phänomen, das bislang nur bei Experten oder Anglern für Aufsehen sorgt: Die künstlichen Hormone der Antibaby-Pille wirken nachhaltig; über alle Klärwerke hinaus in die Flüsse und vielleicht sogar ins Trinkwasser hinein. In der Berliner Havel etwa haben Pillen-Hormone bis zu 70 Prozent der männlichen...

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