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Mit historischer Perspektive

Köln. Eine von Studierenden der Uni Köln organisierte Konferenz widmet sich der Geschichte des Feminismus. Sie findet am Samstag, dem 4. Februar, von 10 bis 19 Uhr im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29–33, statt.

Studierende des Historischen Instituts der Hochschule stellen die in einem Hauptseminar zum Thema erarbeiteten Inhalte vor, die anschließend von Expertinnen und Experten kommentiert und diskutiert werden. Im ersten von drei Panels wird es um die Frauenwahlrechtsbewegung in den USA und um das Phänomen des hedonistischen »Flappergirls« der 1920er Jahre gehen. Im zweiten wird die Single-girl-Bewegung der Nachkriegszeit vorgestellt und ein ungewohnter Blick auf die zweite Frauenbewegung in der BRD geworfen. Im letzten Panel wird unter anderem die Kritik feministischer Theoretikerinnen der sogenannten dritten Welt an der westlichen weißen Frauenbewegung zusammengefaßt. Mit der Tagung soll demonstriert werden, was Feminismus jenseits ahistorischer Klischees sein kann: »radikal, sexy, aktuell«.


(jW)

Kontakt: hs_geschichte_feminismus@lists.riseup.net
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2012, Seite 15, Feminismus

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