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06.01.2012

Der riesige Abstand

Anrufung einer Art Über-UNO: Berlioz’ Totenmesse neu eingespielt

Von Stefan Siegert
Als ich letztens in dieser Zeitung Hector Berlioz’ Musik beschrieb (jW vom 17.12.), gebrauchte ich als Attribut für zwei seiner Werke die ironische Wendung, sie seien »seltsam heilig«. Nachdem ich die Neuaufnahme der »Grande Messe des Morts« gehört habe, dirigiert von Paul McCreesh, nehme ich die Ironie in aller Form zurück. Sollte die Linke irgendwann hegemonial genug sein, die uns von den Herrschenden geklauten, mit Dreck gefüllten Worte zu resozialisieren u...

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