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Fonds klagen gegen Porsche

Frankfurt/M. Eine Gruppe von Investmentfonds hat mit einer Klage gegen den Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche SE Schadenersatz in Höhe von knapp zwei Milliarden Euro geltend gemacht. Schäden in dieser Höhe hätten die Kläger bei dem gescheiterten Übernahmeversuch des Autobauers Volkswagen durch Porsche im Jahr 2008 erlitten, teilte am Samstag eine Frankfurter Anwaltskanzlei mit. Die Klage wurde beim Landgericht Stuttgart eingereicht. Den Angaben zufolge werfen die Kläger Porsche vor, im Jahr 2008 heimlich erworbene Optionen auf »nahezu die gesamten handelbaren VW-Stammaktien« bewußt verspätet öffentlich gemacht und dadurch eine extreme Kurssteigerung ausgelöst zu haben. Porsche habe durch diese Manipulation mehrere Milliarden Euro Gewinn erzielt. Porsche war vor drei Jahren mit dem Plan einer Übernahme von VW gescheitert und konnte schließlich selbst nur durch den Einstieg des niedersächsischen Autobauers gerettet werden. VW hält derzeit 49,9 Prozent der Anteile an Porsche.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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