30.12.2011
Mit vereinten Kräften
Werkzeug, Getränke, spontane Solidarität: Ein Besuch im Berliner Georg-von-Rauch-Haus, drei Tage nach dem Brandanschlag am ersten Weihnachtstag
Von Florian Möllendorf
Auf den ersten Blick wirkt alles etwas chaotisch: Menschen in schneeweißen Schutzanzügen und Atemschutzmasken über Mund und Nase schleppen Schränke, Sessel, Tische und andere Möbelstücke aus einem Wohnhaus und stellen sie in den Hof. Zwei junge Frauen hocken neben einer Waschschüssel und spülen Geschirr. Daneben hämmern und sägen Menschen an Türen und Fenstern herum. Auf einer Wiese stapeln sich Berge von angekohltem Holz. Es ist die zweite Schicht, die am frühen Mi...
Artikel-Länge: 4363 Zeichen


