27.12.2011
BND-Persilschein
Der Geheimdienst nimmt zur Vernichtung von Personalakten Stellung und stellt sich selbst eine Unbedenklichkeitsbescheinigung wegen Naziverbrechen aus
Von Arnold Schölzel
Ende November schlug die Anfang 2011 eingesetzte Unabhängige Historikerkommission (UHK) zur Geschichte des Bundesnachrichtendienstes (BND) Alarm: Der Geheimdienst habe mehr als 250 Personalakten, unter anderem von Mitarbeitern, die im Naziregime wichtigere Posten bekleidet hatten, vernichtet (siehe jW vom 30. November). Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte der BND auf seiner Webseite dazu eine 23seitige Sonderausgabe der »Mitteilungen der Forschungs- und Arbeit...
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