24.12.2011
Bergung verzögert
Bundesamt für Strahlenschutz stellt die Räumung der Asse in Frage. Bis alle Genehmigungsverfahren und vorbereitenden Maßnahmen durch sind, sei das Bergwerk abgesoffen
Von Max Eckart
Ein offenbar gezielt an niedersächsische Medien am Donnerstag lanciertes Papier aus dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Diskussion um die Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Atommüllager Asse neu entfacht. In dem internen Memorandum, das auch dieser Zeitung vorliegt, stellen BfS-Experten des Fachbereichs »Sicherheit nuklearer Entsorgung« die geplante Räumung in Frage. Und zwar wegen der Dauer der Genehmigungsverfahren. Beim bisherigen Verlauf...
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