24.12.2011
Über Goethe und Lukács (4)
Von Reinhard Jellen
Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir im Stillen besitzen«, so Johann Wolfgang von Goethe in seiner zwischen 1808 und 1831 entstandenen Autobiographie, hier nach einer 1993 erschienenen Ausgabe zitiert. »Liegt nun eine solche Richtung e...
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