Zum Inhalt der Seite
01.07.2000

Staatssekretär als Kammerjäger

5. Juli 1955: Ritter von Lex beantragt das Verbot der KPD

Von Hans Daniel
Ritter Hans von Lex, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, hatte an diesem 5. Juli 1955 seinen großen Tag. Zum Abschluß der sieben Monate dauernden mündlichen Hauptverhandlung im Verbotsprozeß gegen die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) faßte er als Hauptvertreter der Bundesregierung deren Forderungen zusammen: »Namens der Bundesregierung, Hoher Senat, beantrage ich daher anzuerkennen: 1. Die Kommunistische Partei Deutschlands ist verfassungswidrig. ...

Artikel-Länge: 6871 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90