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Asbest-Transporte verschoben

Schwerin/Groß Weeden. Die Asbesttransporte in Norddeutschland sind verschoben worden: Frühestens Mittwoch kann der Transport vom niedersächsischen Wunstorf in die Deponie Ihlenberg in Mecklenburg-Vorpommern beginnen. Der Betreiber hatte die Annahme des Mülls zunächst verweigert. Ein Geschäftsführer sagte im NDR, man wolle eine für Dienstag angesetzte Sitzung der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern abwarten.

Mit einem Marsch von Berckenthin nach Groß Weeden protestierten am Sonntag fast 1000 Schleswig-Holsteiner gegen das Vorhaben. Insgesamt sollen 170000 Tonnen Asbestmüll transportiert werden. Umweltschützer sprechen vom größten Giftmülltransport in der Geschichte der BRD.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2011, Seite 5, Inland

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