-
28.11.2011
- → Inland
Contergan-Opfer demonstrierten
Berlin. 50 Jahre nach dem Contergan-Skandal fordern Opfer Schmerzensgeld und eine Entschuldigung von der Herstellerfirma Grünenthal. Rund 200 Menschen nahmen am Samstag an einer Demonstration in Berlin teil.
Das Schlafmittel war am 27. November 1961 vom Markt genommen worden. Tausende schwangere Frauen hatten damals nach dessen Einnahme Kinder mit Fehlbildungen zur Welt gebracht. An der Demonstration nahmen auch Contergan-Geschädigte aus Spanien, Schweden, England und Norwegen teil. Weltweit leben von den rund 5000 Opfern noch schätzungsweise 2800, davon 2400 in Deutschland.
(dapd/jW)
Das Schlafmittel war am 27. November 1961 vom Markt genommen worden. Tausende schwangere Frauen hatten damals nach dessen Einnahme Kinder mit Fehlbildungen zur Welt gebracht. An der Demonstration nahmen auch Contergan-Geschädigte aus Spanien, Schweden, England und Norwegen teil. Weltweit leben von den rund 5000 Opfern noch schätzungsweise 2800, davon 2400 in Deutschland.
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
