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Wall Street bleibt in New York

Wiesbaden. Über die Fusion der Börsen in Frankfurt am Main und New York wird erst im nächsten Jahr entschieden. Dies kündigte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wenige Tage vor seiner geplanten USA-Reise am Mittwoch in Wiesbaden an. Eine Entscheidung des Landes Hessen als Börsenaufsicht mache keinen Sinn, solange die Wettbewerbsbehörde der EU-Kommission in Brüssel noch nicht ihr Votum zum angestrebten Zusammenschluß abgegeben habe. Die aber habe ihm mitgeteilt, daß die entsprechenden Prüfungen bis weit in den Januar 2012 dauern werden, teilte Bouffier mit. Der Regierungschef wollte sich noch nicht festlegen, ob er letztlich für oder gegen die Börsenfusion eintreten werde. Er wies aber auf Expertenstimmen hin, wonach das Zusammengehen die einzige Chance dafür sei, daß die Frankfurter Börse auch in fünf Jahren noch bestehe.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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