22.11.2011
Dortmunder Polizistenmord wird neu aufgerollt
NRW-Linke fordert Aufklärung der V-Mann-Aktivitäten in der Neonaziszene
Von Markus Bernhardt
Mehr als elf Jahre nachdem der Dortmunder Neofaschist Michael Berger in der Nähe der Ruhrgebietsmetropole drei Polizeibeamte erschoß, sollen die Ermittlungen nun neu aufgerollt werden. Seit der am 14. Juni 2000 verübten blutigen Tat halten sich hartnäckig Spekulationen, Berger, der Mitglied der »Republikaner« und der »Deutschen Volksunion« (DVU) war, habe zugleich dem nordrhein-westfälischen Landesamt für Verfassungsschutz als Informant gedient (jW berichtete).
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