19.11.2011
Zapateros Erbe
Privatisierungen, Pensionskürzungen, Privilegiensicherung: Spaniens PSOE setzt die Politik um, die das konservative Europa fordert – und wird daher am Sonntag die Wahlen verlieren
Von Georg Pichler
No nos falles – Enttäusch’ uns nicht« – mit diesem Ruf feierten am Abend des 14. März 2004 die meist jungen Sympathisanten von José Luis Rodríguez Zapatero den unerwarteten Wahlsieg der Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens (PSOE). Und nahmen den 43jährigen Überraschungssieger zugleich auch in die Pflicht. Nach acht Jahren der Herrschaft des konservativen Partido Popular (PP), der Volkspartei von José María Aznar, hatte eine Hälfte Spaniens genug...
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