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14.11.2011

Heiteres Mißtrauen

Zum Tod des Antifaschisten Walter Ruge (1915–2011)

Von Arnold Schölzel
Für den 11. Oktober waren wir in seiner Wohnung in Potsdam verabredet. Wir hatten uns lange nicht gesehen, aber nun drängte es Walter Ruge, sich Luft zu machen: Sein Neffe Eugen Ruge hatte einen Roman verfaßt, der auch nach Meinung von Kritikern, die linker Gesinnung unverdächtig sind, keine besondere literarische Qualität aufweist, aber mit den Themen DDR, Absage an Marxismus etc. besonders marktkonform ist. Am 10. Oktober war bekanntgegeben worden, daß Eugen Ruge ...

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