19.10.2011
Boom trotz Inflation
Argentiniens Regierung setzt auf Binnenmarktförderung und Ausbau des Sozialstaats. Präsidentin Kirchner kann deshalb mit Wiederwahl rechnen
Von Fernando Krakowiak, Buenos Aires
Die Bilder gleichen sich dieser Tage in Argentinien. Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner eröffnet irgendwo in den Weiten des Hinterlandes eine Fabrik und wird dabei von Hunderten mit blauweißen Fahnen ausgestatteten Arbeitern bejubelt. Es ist Wahlkampf im zweitgrößten südamerikanischen Land: Am Sonntag sind etwa 28 Millionen stimmberechtigte Bürger aufgefordert, über die Nachfolge von Fernández de Kirchner zu entscheiden. Und nur bei wenigen Wahlen der vergan...
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