13.10.2011
Hubers Reformismus
Wiedergewählter IG-Metall-Chef spricht sich für den Euro und flexible Arbeitszeiten aus. Eigentumsfrage hält er für zweitrangig
Von Daniel Behruzi, Karlsruhe
Berthold Huber bleibt gemäßigt. Das machte der neue und alte IG-Metall-Chef bei seinem »Zukunftsreferat« am Mittwoch in Karlsruhe deutlich. Erneut sprach er sich für den Euro aus, von dem die deutsche Wirtschaft profitiere. Bei einem Pressegespräch deutete Huber an, eine negative Konjunkturentwicklung könne zu einer niedrigeren Forderung bei der anstehenden Metalltarifrunde führen. Zudem plädierte er für flexible Arbeitszeiten und betonte, die Eigentumsfrage sei zwe...
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