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10.10.2011

Armut, Chaos und Gewalt

Friedensbewegung diskutiert in Berlin über Folgen und Perspektiven des NATO-Feldzugs in Afghanistan. Weitere Demos und Konferenzen geplant

Von Carmela Negrete
Es ist eine erstaunliche Aussage. »Das sind nur humanitäre Argumente, und mit diesen Argumenten kann man den USA nicht kommen.« Die Worte stammen von einem Mitarbeiter des Auswärtiges Amtes. Sie galten dem Dokumentarfilmer Frieder Wagner. Der war am 1. Juni 2010 auf Einladung von Regierungsvertretern im Auswärtigem Amt zu Besuch. Dort hatte er eindringlich vor den von Konsequenzen von mit Uran angereicherter Munition gewarnt, wie sie den Verbündeten der Bundeswehr b...

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