26.09.2011
Ver.di bleibt gemäßigt
Bundeskongreß: Die meisten linken Anträge wurden verwässert oder abgelehnt. Keine konkrete Forderung zur Arbeitszeitverkürzung
Von Daniel Behruzi
Große Kontroversen und Eklats sind beim am Sonnabend in Leipzig zu Ende gegangenen dritten Bundeskongreß der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di weitgehend ausgeblieben. Linke Anträge lösten zwar teilweise lebhafte Debatten aus, wurden jedoch zumeist verwässert oder abgelehnt. Neben den Themen Mindestlohn und Vergesellschaftung der Schlüsselbranchen (siehe jW vom Donnerstag) ging es dabei beispielsweise um das Recht auf politischen Streik und die Forderung nach Arbei...
Artikel-Länge: 3609 Zeichen


