-
12.09.2011
- → Ausland
Neuer Skandal um Berlusconi
Rom. Erneut haben Äußerungen des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi im Rahmen einer Erpressungsaffäre für Aufregung gesorgt. In einem abgehörten Telefonat soll Berlusconi am 24. August dem in die Affäre verwickelten Herausgeber einer Onlinezeitung, Valter Lavitola, geraten haben, im Ausland zu bleiben und sich nicht der Justiz zu stellen. Die italienische Justiz ermittelt gegen Lavitola wegen des Verdachts, Berlusconi gemeinsam mit dem Unternehmer Giampaolo Tarantini erpreßt zu haben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland