10.09.2011
Widersprüchliche Signale
Myanmar: Regierung gründet Menschenrechtskommission. Skepsis bei Oppositionellen
Von Thomas Berger
Mit Zurückhaltung und Zweifel haben oppositionelle Gruppen auf den jüngsten Reformschritt des Regimes in Myanmar (Burma) reagiert. Am Montag verkündeten die staatlichen Medien die Schaffung einer nationalen Menschenrechtskommission. Diese soll aus 15 einstigen Diplomaten und Beamten, Ärzten und Rechtsanwälten bestehen. Ihr Vorsitzender und sein Vize, Win Mra und Kyaw Tint Swe, sind vormalige Botschafter, während Sekretär Sit Myaing einst der Sozialbehörde vorstand.
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