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Zeigefinger in Richtung Athen

Bonn. Deutsche Politker haben am Wochenende den Druck auf das verschuldete Griechenland erhöht, sein Sparprogramm rigide durchzuziehen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sagte dem Bonner General-Anzeiger (Montagsausgabe), er erwarte von Griechenland, »daß es die eigenen Hausaufgaben bei den Reformen auch wirklich erledigt«. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach legte Athen den Austritt aus der Euro-Zone nahe. »Wenn Griechenland sich für den Verbleib entscheidet, kann das Land nicht erwarten, dauerhaft massiv unterstützt zu werden«, sagte Bosbach dem Berliner Tagesspiegel. Am vergangenen Freitag waren Vertreter von Weltbank, Europäischer Zentralbank und Europäischer Union vorzeitig aus Athen abgereist. In diesem Zusammenhang wandte sich Westerwelle erneut gegen die Forderung der Opposition nach Einführung von Euro-Bonds. Diese würden »nur das Schuldenmachen für hoch verschuldete Länder erleichtern«.
(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2011, Seite 1, Inland

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