-
05.09.2011
- → Inland
Demo gegen rechts in Schwerin
Schwerin. Gegen den Wahlkampf der NPD und neonazistische Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern haben am Samstag mehr als 550 Antifaschisten in Schwerin protestiert. Die Demonstration »Keinen Tag länger! Nazis raus aus dem Landtag« am Tag vor der Wahl bildete den Abschluß der Kampagne »Wake up – Stand up! Keine Stimme den Nazis in MV«.
»Der Protest gegen die Neonazis bringt inzwischen eine Vielzahl von Menschen auf die Straße«, so Hanna Wildt, Sprecherin der Kampagne. »Wochenlang haben Hunderte vor allem Jugendliche im ganzen Bundesland gegen Veranstaltungen der NPD protestiert«. Wildt kritisierte zugleich den Einsatz der Polizei. Diese habe mit überzogenen Maßnahmen immer wieder versucht, die Demonstration zu stoppen. Mehrmals seien Antifaschisten dabei getreten und geschlagen worden.
(jW)
»Der Protest gegen die Neonazis bringt inzwischen eine Vielzahl von Menschen auf die Straße«, so Hanna Wildt, Sprecherin der Kampagne. »Wochenlang haben Hunderte vor allem Jugendliche im ganzen Bundesland gegen Veranstaltungen der NPD protestiert«. Wildt kritisierte zugleich den Einsatz der Polizei. Diese habe mit überzogenen Maßnahmen immer wieder versucht, die Demonstration zu stoppen. Mehrmals seien Antifaschisten dabei getreten und geschlagen worden.
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland