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Lateinamerika will Gewerkschaftseinheit

Managua. In der Hauptstadt Nicaraguas ist am Sonnabend das vierte »Gewerkschaftstreffen Unseres Amerikas« zu Ende gegangen. 337 Delegierte von 130 Organisationen aus 27 Ländern hatten sich dabei für eine Unterstützung der politischen und sozialen Veränderungsprozesse auf dem Kontinent ausgesprochen. Die Gewerkschaften müßten auch weiterhin die Rechte der Arbeiter gegen den Neoliberalismus verteidigen, heißt es in der verabschiedeten Abschlußerklärung. In seinem Grußwort an die Delegierten erklärte auch Nicaraguas Präsident Daniel Ortega, der Kapitalismus sei mit all seiner Macht nicht in der Lage, die Menschheit vor Katastrophen wie der Umweltzerstörung zu bewahren. Die einzige Rettung auch für das Überleben der Kinder und Enkel der Kapitalisten seien deshalb die Revolution und der Sozialismus, so Ortega. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2011, Seite 2, Ausland

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