11.08.2011
Asoziales Berlin
2007 verkaufte Sparkasse versucht, sich ärmere Kundschaft in der Hauptstadt vom Hals zu schaffen
Von Benedict Ugarte Chacón
Als die Landesbank Berlin samt Sparkasse im Jahr 2007 verkauft werden sollte, hatte der SPD-Linke-Senat nur eines im Sinn: Die Erzielung eines möglichst hohen Verkaufspreises, der die dem Land entstehenden Kosten aus der »Risikoabschirmung« für die Bankgesellschaft weitgehend abdecken sollte. Der mehrheitlich landeseigene Finanzkonzern war durch zwielichtige Immobiliengeschäfte im Jahr 2001 ins Wanken geraten, das Land Berlin rettete die Bank durch die Übernahme von...
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