27.07.2011
Wider den Allerweltsschmöker
David Shields schreibt mit »Reality Hunger« die Poetik der jüngsten faction-Literatur
Von Frank Schäfer
David Shields ärgert sich schon eine Weile über den handelsüblichen Roman, diese »Zwangsjacke für das Ausdruckspotential des Materials«. Man habe es »so satt, dabei zuzuschauen, wie die Eindrücke und Gedanken von Autoren in das Betonkorsett der Fiktion gegossen werden, daß man vielleicht am besten auf diese Form als Ausdrucksmedium verzichten sollte.« Da sagt er was! Aber es gibt Hoffnung. Seit einiger Zeit nämlich trauen sich immer mehr Literaten, auf die alte Tret...
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