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27.07.2011
- → Antifaschismus
Rechte Übergriffe im Wahlkampf
Stralsund. In Stralsund und Bad Kleinen ist es am Wochenende zu Übergriffen von Neonazis gekommen. Das berichtete die Kampagne »Wake Up Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV«, die sich angesichts der Landtagswahlen am 4. September in Mecklenburg-Vorpommern gegründet hat. Am Freitag abend wurde demnach in Stralsund eine Gruppe Jugendlicher von Rechten bedroht und angegriffen. Zu viert seien die Nazis vor allem auf einen jungen Antifaschisten losgegangen, der bei dem Übergriff mehrere Zähne verloren habe. In der Nacht zu Sonntag griffen Rechte dem Bündnis zufolge außerdem das Festival »Jugend rockt für Toleranz« in Gallentin bei Bad Kleinen an. Sie attackierten Besucher des Konzerts, warfen mit Flaschen und versuchten, einen Zaun einzureißen. Gäste beklagten Nasenbeinbrüche, Prellungen und weitere Verletzungen. Die alamierte Polizei soll erst nach einer halben Stunde eingetroffen sein und es dann unterlassen haben, gegen die Angreifer vorzugehen.
Mit dem Beginn der öffentlichen Wahlwerbung brüstet sich laut »Wake up« die NPD, am Wochenende Tausende Plakate verteilt zu haben. »Rechte Propaganda und Präsenz sollen nicht nur die Konkurrenz im Wahlkampf einschüchtern«, erklärt Hanna Wildt, Sprecherin der Kampagne. »Alle, die nicht in das beschränkte Weltbild der Neonazis passen, können Ziel rechter Gewalt werden.« (jW)
Mit dem Beginn der öffentlichen Wahlwerbung brüstet sich laut »Wake up« die NPD, am Wochenende Tausende Plakate verteilt zu haben. »Rechte Propaganda und Präsenz sollen nicht nur die Konkurrenz im Wahlkampf einschüchtern«, erklärt Hanna Wildt, Sprecherin der Kampagne. »Alle, die nicht in das beschränkte Weltbild der Neonazis passen, können Ziel rechter Gewalt werden.« (jW)
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