18.07.2011
Rüstungsdeal mit Angola kein Ausrutscher
Lieferung von Kriegsschiffen ist nicht Beginn, sondern Fortsetzung der militärpolitischen Kooperation
Von Sebastian Carlens
Die Lieferung von Patrouillenbooten der Bremer Lürssen-Werft
an die angolanische Kriegsmarine, die Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) Ende vergangener Woche in Aussicht stellte, hat die Debatte
um die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung weiter
angeheizt. Der Kriegsschiffsverkauf ist allerdings nicht der Beginn
einer militärischen Kooperation der BRD mit Angola, sondern
deren konsequente Fortsetzung. Der Deal wurde bereits vor zwei
Jahren eingefädelt, als eine...
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