02.07.2011
Hochverrat in Athen
Massive Etateinschnitte und Privatisierung bedeuten nicht Rettung, sondern Aufgabe der nationalen Souveränität zugunsten der Finanzindustrie
Von Rainer Rupp
Das griechische Parlament hat diese Woche noch schärfere,
zusätzliche Haushaltskürzungen beschlossen. Diese
»Spar«maßnahmen werden die arbeitende
Bevölkerung des Landes noch stärker ausquetschen als
bisher. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Experten zufolge werden
die Griechen die kommenden 30 Jahre in der Zinsknechtschaft
internationaler Banken verbringen. Zudem sollen unter dem Druck der
sogenannten Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF)
und Europäisch...
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