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27.06.2011

Marktsteuerung statt Bedürfnisbefriedigung

Im Aufschwung richteten sich die Arbeitszeiten vor allem nach betriebswirtschaftlichem Kalkül der Unternehmen

Von Herbert Wulff
An den in der Krise gemachten Erfahrungen anknüpfen wollen die Herausgeber der Bände »Zeitkonflikte« (edition sigma) und »Zeit, daß wir was drehen« (VSA-Verlag). Beide plädieren mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen dafür, die Länge und Lage der Arbeitszeiten, aber auch die wachsende Belastung im Job wieder stärker zum Thema gesellschaftlicher Debatten und Auseinandersetzungen zu machen. Die »unerwartete Renaissance« der Arbeitszeitpolitik habe den Arbeitsmark...

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