20.06.2011
Kalte Dusche für die NPD
Polizei läßt Neonazikundgebung vor Verlags- und Redaktionsräumen der jW zu. Durchhalteparolen im Wasserbombenhagel
Von Anna Tamara Lund
Ein Zeichen gegen die rote Gefahr wollten sie setzen, wie begossene
Pudel standen sie am Ende da: Der Versuch der rechtsextremen NPD,
sich am Jahrestag des gescheiterten Aufstands in der DDR vom 17.
Juni 1953 mit antikommunistischen Parolen in Berlin-Mitte zu
profilieren, ist am Freitag abend in einem Wasserbombenregen
untergegangen. Kochtopflärm und Dauerbeschallung mit Hymnen
der Arbeiterbewegung und Rockmusik taten das übrige –
fand doch die Kundgebung der ...
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