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19.05.2011

Totenkränze für Reporter

Angezapfte Telefone und bedrohte Journalisten. Im Präsidentschaftswahlkampf erinnert einiges an Perus blutige 90er Jahre

Von Johannes Schulten
In Peru scheint sich die Zeit zu wiederholen. Es ist noch nicht lange her, als Journalisten, Oppositionspolitiker und all jene, die über Korruption und Menschenrechtsverletzungen während der Präsidentschaft von Alberto Fujimori zwischen 1990 und 2000 berichteten, um ihr Leben fürchten mußten. Viele erhielten damals schwarze Totenkränze als letzte Warnung. Zwei peruanische Journalisten der Tageszeitung La Primera dürften sich Ende der vergangenen Woche zurück in die ...

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