18.05.2011
Vertuscht und verharmlost
Initiative kritisiert Verschweigen des wahren Ausmaßes rechter Gewalt in der BRD
Von Florian Möllendorf
Um »verschwiegene Tote« ging es auf einer
Podiumsdiskussion am Dienstag abend im Berliner Haus der Demokratie
und Menschenrechte. Eingeladen hatte die Initiative »Niemand
ist vergessen«, ein Bündnis aus antifaschistischen und
anarchosyndikalistischen Gruppen, das sich im Gedenken an Dieter
Eich gegründet hat. Der damals 60jährige
Sozialhilfebezieher war in der Nacht zum 24. Mai 2000 in seiner
Wohnung in Berlin-Buch von vier Neonazis brutal ermordet worden.
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