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12.09.1997

Italien macht Jagd auf Flüchtlinge

Polizeirazzien in Piemont, Turin und Mailand. Immigranten als Verhandlungsmasse

Von Cyrus Salimi-Asl, Neapel
Für die Albaner, die im Frühjahr nach Italien geflüchtet sind, brechen schwere Zeiten an, wenn sie ohne gültige Aufenthaltspapiere aufgegriffen werden. Die italienischen Behörden haben in der Nacht von Montag auf Dienstag in einer großangelegten Razzia in der norditalienischen Region Piemont 356 »illegale« albanische Flüchtlinge festgenommen. Rund 2 000 Polizisten waren an der Menschenjagd beteiligt. Regierungschef Romano Prodi hatte angekündigt, daß die »Il...

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