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Erstmals CO2 aus Kraftwerk verpreßt

Ketzin/Spremberg. In der Versuchsanlage Ketzin nordwestlich von Potsdam soll ab dem heutigen Mittwoch erstmals CO2 aus einem Kraftwerk gespeichert werden. Die 2000 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus der Vattenfall-Pilotanlage im Spremberger Ortsteil Schwarze Pumpe soll über einen Zeitraum von etwa vier Wochen injiziert werden, wie das Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam, das die Versuchsanlage in Ketzin betreibt, mitteilte. Am Mittwoch wird die erste LKW-Ladung aus Spremberg erwartet. Bislang wurden nach Angaben eines GFZ-Sprechers 48000 Tonnen CO2 zu Forschungszwecken in Ketzin verpreßt. Dabei handelte es sich um industriell gefertigtes Kohlenstoffdioxid. Mit der CCS-Technik (Carbon Capture and Storage) soll Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken abgeschieden und anschließend unterirdisch eingelagert werden. Dagegen gibt es breiten Widerstand von Anwohnern, Umweltschützern und Teilen der Linkspartei. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2011, Seite 5, Inland

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